About

Guten Tag,

kurz: Ich bin Geschichtenerzähler. Genauer: Ich bin seit vielen Jahren leidenschaftlicher Journalist und Medienmacher sowie passionierter Rechercheur und erfahrener Ermittler. Gemeinsam mit tollen Kollegen recherchiere ich Storys für Medien und Fakten für Unternehmen und bereite alles progressiv und verständlich auf. Ich bin fest davon überzeugt, dass hochwertige journalistische Ergebnisse auch heute noch traditionelle Recherchemethoden etwa vor Ort, im persönlichen Gespräch oder in Archiven erfordert. Zugleich halte ich moderne Möglichkeiten wie Data Based Inquiry, WWW und Social Networks für ein unschätzbar wertvolles Instrument des Erkenntnisgewinns und freue mich auf viele weitere Entwicklungen. Doch nicht nur für die Recherche, sondern auch für professionelles Nonfiction Storytelling ist die gerade die Digitalisierung durch Smartphones und Tablets ein riesiger Gewinn: Geschichten sind nicht mehr Länger ein Text mit Fotos, sondern lassen sich heute als geniales Erlebnis aus geschriebenem Wort, Fotoshows, interaktiven Grafiken, Audio- und Videostreams, Social Media und vielen weiteren Darstellungsmitteln erzählen. Dank responsive Webdesign können Inhalt, Gestaltung und Usability auf allen erdenklichen Endgeräten heute schon zu einer wahrhaft erlebbaren Story verschmelzen. Als klassisch ausgebildeter Tageszeitungsjournalist und ehemaliger Chefredakteur eines Print-Titels weiß ich, was eine Story zu einer guten Story macht. Doch ich weiß auch: Sie lebt nicht vom Papier, auf das sie gedruckt ist. Eine gute Story wll schlicht und ergreifend bestmöglich erzählt sein – ein Frevel wäre es da, auf die großen Möglichkeiten der digitalen Welt zu verzichten.

Ich stamme aus dem Bereich Rheinland/Ruhrgebiet und wurde vor etwas mehr als 30 Jahren geboren. Nach mehreren Praktika bei Zeitungen vor und während des Abiturs folgten einige Jahre des Studiums von Geschichte, Englisch und Deutsch. Nebenbei begann ich, als freier Mitarbeiter für verschiedene regionale Blätter zu arbeiten, was in einer intensiven Freelance-Tätigkeit für eine der großen Tageszeitung in NRW mündete. Einige Zeit darauf konnte ich schließlich bei dieser Tageszeitung volontieren.

Meine besonderen Steckenpferde waren schon früh und schließlich Jahre lang die Arbeit als Kriminal- und Gerichtsreporter sowie die journalistisch schwungvolle Aufbereitung von Themen aus dem Bau- und Ordnungsrecht. Ein scheinbar trockenes Ressort. Aber es bietet unschätzbar viele dankbare Themen für neugierige Journalisten. All die Recherchen zu Interessen und Geschichten, die sich hinter manchen Bauleitplänen, Anträgen und Genehmigungen verstecken, waren für mich zwischen meinen Investigativ-Arbeiten leidenschaftliche Beschäftigung und Broterwerb zugleich.

 Neben den nachrichtlichen Textformen schätze ich die  Reportage als packendste aller Textgattungen. Zudem habe ich mich schon zu Zeiten als Freelancer begeistert mit Kollegen ausgetauscht – über die Kniffe der On- und Offline-Recherche, über die Wichtigkeit der Tatsachendokumentation, über angewandtes Presse- und Medienrecht, über die moderne Anwendung und Abwandlung journalistischer Darstellungsformen und über den Wandel von traditioneller Presse hin zu überall, jederzeit verfügbaren Konsum- und Erlebnismedien.

Heute, da ich als verantwortlicher Redakteur für die inhaltliche Zusammenstellung eines nationalen Printmagazins in der Unterhaltungssparte sorge, möchte ich den Austausch zu diesen Themen nicht missen – denn nach wie vor bin ich ein leidenschaftlicher Rechercheur.

In diesem Sinne:
Ich freue mich über jeden interessanten Kontakt!

Boris Glatthaar